Redaktionspläne sind die Terminkalender und Stundenpläne der Blogger. Sie legen fest, wer für welche Aufgaben verantwortlich ist und wann eine bestimmte Arbeit erledigt wird.

Dadurch können Redaktionspläne zu einem effizienten Zeitmanagement beitragen und Bloggern dabei helfen, kontinuierlich Artikel zu veröffentlichen.

Was sind Redaktionspläne?

Die Gestaltung eines Redaktionsplans ist variabel. In der Regel enthalten Redaktionspläne folgende Informationen:

– (Arbeits-)Titel des Posts
– Art der Aufgabe: Themenfindung, Recherche, Artikel verfassen, gegenlesen, Video drehen usw.
– Deadline und ggf. Starttermin
– Zieldefinition, z.B. Wortzahl des geplanten Artikels
– bei mehreren Bloggern/Redakteuren: Name des jeweils Verantwortlichen

Diese Informationen können in eine Tabelle oder in einen Kalender eingetragen werden. Wichtig ist, dass alle Beteiligten Zugriff auf den Redaktionsplan haben – die Form spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle.

SEO- und Marketingmaßnahmen können ebenfalls in den Redaktionsplan aufgenommen werden. Dazu gehören interne Blogkategorien, Keywords, Social-Media-Kanäle, Hashtags und andere Anregungen, wie der Blogpost später beworben werden soll.

Für wen sind Redaktionspläne geeignet?

Ein Redaktionsplan kann sowohl die Arbeit im Team erleichtern als auch für individuelle Blogger, die alles allein machen, Vorteile mit sich bringen. Blogger, die auf sich allein gestellt sind, müssen sich immer wieder motivieren, neuen Content zu erstellen. Feste Fristen können dabei helfen, einen regelmäßigen Arbeitsrhythmus zu finden.

Innerhalb von Teams entsteht häufig eine Diffusion von Verantwortlichkeit: Wenn alle sich „gemeinsam kümmern“ wollen, bleiben in den meisten Fällen früher oder später einige Aufgaben unerledigt, weil sich niemand persönlich dafür verantwortlich fühlt. Klare Absprachen verhindern zudem, dass eine Aufgabe doppelt erledigt wird.

Warum sind Redaktionspläne nützlich?

Sowohl Teams als auch individuelle Blogger behalten mithilfe eines guten Redaktionsplans leichter den Überblick. Dies ist vor allem bei Artikelserien wichtig – aber auch, wenn die Recherche, Content-Erstellung und Bearbeitung (z.B. Video schneiden, einen Text Korrekturlesen) sich über mehrere Etappen erstreckt.

Durch einen gut strukturierten Redaktionsplan sinkt zudem die Wahrscheinlichkeit, dass Ideen und halbfertige Posts einfach in Vergessenheit geraten.

Redaktionspläne können ein effizientes Mittel zur (Selbst-)Disziplinierung sein. Das Abhaken von Aufgaben kann motivierend wirken. In Teams tragen die Blogging-Pläne zudem zur Kommunikation bei. Es ist jedoch sinnvoll, Änderungen zusätzlich zu besprechen oder eine E-Mail an alle Beteiligten zu schicken, wenn zentrale Änderungen vorgenommen werden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Redaktionsplan geändert wird, aber die Änderung im Alltag untergeht.

Innerhalb von Unternehmen erleichtern Redaktionspläne die Übergabe an Kollegen. Wenn der Blog-Admin einer Firma längere Zeit krank ist oder das Unternehmen verlässt, kann die Vertretung bzw. der Nachfolger mit einem Blick in den Redaktionsplan feststellen, welche Aufgaben zu erledigen sind.

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