Content bezeichnet jede Form von Inhalt, die Online oder Offline Besucher unterhält und informiert. Wie funktioniert guter Content im Einklang mit SEO?

Ein Text, ein Video oder ein Podcast, Content bedeutet Inhalt. Auf welche Art Content gestaltet wird, richtet sich nach den Bedürfnissen der Besucher und diese wollen immer weniger lesen. Doch welche Auswirkungen hat dies auf Internetseiten und auf einen Text? Wie werden Besucher gefesselt?

Howto Content: Von der ersten Idee bis zum Upload

Eine kleine Checkliste macht deutlich, wie bei der Erstellung von Content vorgegangen wird. Von der ersten Idee, über die Recherche, bis hin zur Nachkontrolle – Wer sein Publikum kennt, aktuell und individuell bleibt, erfüllt bereits wichtige Voraussetzung.

Doch neben angesagten Topics und sprudelnder Frische sorgt etwas Plan im Hintergrund dafür, Produkte oder eine Marke forcieren und mit Suchmaschinen besser gefunden werden zu können.

1. Thema und Keywords finden – Trends und SEO

Schwerpunkte beziehen sich bei Webshops auf Produkte und bei Blogs auf Themen, die den Followern zusagen. Um Inspiration zu finden helfen Neuigkeiten, andere Blogs und aktuelle Trends.

Nach einigen Veröffentlichungen wird analysiert, auf welche Beiträge die Besucher besonders positiv reagierten und wann die Reichweite in den Social Media am größten war. Bevor über ein Thema getextet wird, helfen Mindmaps dabei, alles Wichtige zu erschließen und Schreibblockaden zu überwinden.

Keywords sind Schlagwörter, die Google beim Finden einer Seite helfen. Suchmaschinenoptimierung (SEO) dient dazu, dass Kunden und Interessenten Antworten auf ihre Fragen finden. Die Keywords finden sich in der Metadescription, Headlines, Links und im Text.

Googles Möglichkeiten eine Seite zu kategorisieren werden immer besser. So wird z.B. schon erkannt, wenn Keywords sinnlos aneinandergereiht werden. Wer wissen vermittelt, mit Links auf wichtige Seiten arbeitet und Backlinks erhält, steigt in den Ratings.

Ansprechender Content ist dafür ein Kernpunkt: Interessenten sprechen nur über eine Plattform, wenn diese Mehrwert bietet. Wer Inhalte dupliziert, wird von den Suchmaschinen und Followern abgestraft und erhält eventuell Abmahnungen aufgrund von Verletzungen des Copyrights. Keywords sollten so gewählt werden, dass Sie den Kernpunkten der Webpräsenz entsprechen und die Besucher das Finden, was wirklich angeboten wird.

2. Content erstellen – Weniger ist mehr

Mit so vielen Worten wie nötig so viel wie möglich zu sagen ist eine wichtige Devise. Kurze Sätze und eine einfache Verständlichkeit sind der Schlüssel um potentielle Kunden und Follower zu fesseln.

Ein hoher Informationsgrad und ausführlicher Content bieten sich dort an, wo interessierte Leser ausführliche Informationen finden wollen. Das passiert z. B. in der Beschreibung zu einem Produkt, durch weiterführende Links oder auf Seiten mit spezifischen Themen.

Den Text nach AIDA Prinzip (Attention-Interest-Desire-Action) zu planen und auf der Plattform den Sales-Funnel anzuwenden, hilft dabei interessant zu bleiben und die richtige Leser- oder Kundschaft zum Verkaufsabschluss zu bringen.

3. Korrektur und Veröffentlichung

Nur guter und richtiger Inhalt kann langfristig überzeugen. Eine zweite Meinung ist vor allem für unerfahrene Publisher oder einen Neustart gut. Korrekturprogramme, Lesbarkeitstests und die Google Natural Language API stehen in Testversionen kostenfrei zur Verfügung. Eine Prüfung auf Füllwörter und Verständlichkeit ist in der Regel ein bis zwei Tage nach dem Erstellen des Contents effektiv.

Ein Publishing-Tagebuch hilft dabei, regelmäßig Content zu liefern. Auch hier gilt es, alte Beiträge zu monitoren: Tag und Zeitpunkt der Veröffentlichung haben einen Einfluss auf die Reichweite.

Warum nicht einfach Outsourcen?

Die einfachste Art an guten Content zu kommen, ist diesen bei Agenturen in Auftrag zu geben. Sich selbst über die Anforderungen guten Contents zu informieren oder einen redaktionellen Angestellten zu beschäftigen, hilft bei der Qualitätskontrolle.

Wer selbst Bloggen oder als Influencer tätig werden möchte, ist auf eigene Inhalte angewiesen. Um einen Webshop oder eine Internetplattform mit Texten oder Bildern zu füllen ist Outsourcing von Content eine beliebte Alternative, die im Vergleich zu eigenen redaktionellen Angestellten Geld sparen kann.