Superlearning und/oder Suggestopädie ist eine tolle Möglichkeit, Lehrgänge und Seminare interessant zu halten. Wir versuchen mit genau diesen Techniken unseren Teilnehmern ein unvergessliches Schulungserlebnis zu bereiten, was für jeden Einzelnen „persönlich“ gemacht ist.

Im Folgenden erläutern wir die Ansätze dieser Techniken im Vergleich zur Norm und Wissenschaft.

Warum Superlearning?

Erlebe einen dramatischen und interaktiven Kontrast zu anderen Workshops, die Du vielleicht schonmal besucht hast Wir machen ein paar Dinge anders, die Dir helfen, die Inhalte besser und leichter zu verstehen. Und schlussendlich kannst Du Dir das alles auch viel besser merken.

Die Norm

Die meisten Trainer liefern Inhalt, ohne sich auf den Lernprozess, oder das "ankommen" bei den Teilnehmern zu konzentrieren. Wenig kümmern sie sich auch um die Lernumgebung und Stimuli, die das Lernen massiv beeinflussen. Tonalität, Tempo, Nebensächlichkeiten, Bewegungen der Teilnehmer und unausgesprochene Botschaften während des Unterrichtens, werden nicht berücksichtigt.

Die Forschung

In Howard Gardner’s Forschung nach multipler Intelligenz bei Menschen lernen wir, dass es verschiedene Wege des Lernens gibt.

Urvater der Suggestopädie ist Dr. Georgi Lozanov:

Wir lernen bewusst und unterbewusst. Alles hat eine Bedeutung. Ein Teilnehmer hört dem Trainer bewusst zu. Unterbewusst allerdings nimmt er z. B. auch: die Laune des Trainers, Ton, Nebengeräusche und die Temperatur auf.

Es gibt keinen einzelnen Reiz. Wir nehmen immer den gesamten Rahmen auf. Alles wird vom Gehirn sofort verarbeitet . Vor allem Symbole, Rituale und Assoziationen. Es gibt kein neutral: nur positiv oder negativ. Trainer müssen konstant darauf achten, eine komfortable und sichere Atmosphäre herzustellen, in der es Spaß macht zu lernen.

Unser Ansatz

Alles hat einen Sinn: Die Art wie jede Lektion beginnt und endet, die Musik, die während der Aktivitäten gespielt wird, die Lautstärke der Musik, die Zeichen an der Wand, wie Informationen dargestellt werden… Alles ist mit Absicht arrangiert und soll möglichst nicht an Schule erinnern.

Aktives Lernen

Was bedeutet „Aktives Lernen“. Oft ist es nur ein Lippenbekenntnis vieler Trainer und Dozenten, die dann aber tatsächlich nur stupiden Powerpoint-Unterricht durchführen. Wir machen da ein paar Dinge anders.

Die Norm

Meistens sind Trainings und Präsentationen eher passiv und Teilnehmer werden nicht aktiv eingebunden. Der Trainer steht vorne oder sitzt hinter einem Tisch und spricht 30+ Minuten am Stück. Währenddessen wetteifern überladene Powerpoint Präsentationen und Handouts mit dem Trainer. Immer mit dem Gedanken: Je mehr Inhalt desto besser. Was bleibt beim Teilnehmer hängen? Leider sehr wenig.

Die Forschung

Die Aufmerksamkeit eines Erwachsenen nimmt nach 20 Minuten radikal ab. Physische Übungen bringen die Aufmerksamkeit zurück. Experimentelles Lernen hat viel größere Auswirkungen als passives Lernen. Wenn lernende den Inhalt mit speziellen Bewegungen  koppeln, wird das Erlernte behalten.

Unser Ansatz

Aktives Lernen wird gelebt. Es ist fast unmöglich während des Trainings passiv zu sein, weil immer alles in Bewegung bleibt. Teilnehmer stehen auf, setzten sich hin, arbeiten mit einem Partner, in Gruppen und vor der Gruppe. Die ganze Zeit.

Natürlich gibt es auch konzentrierte Phasen, in denen Kopfarbeit gemacht wird. Die Mischung machts und es soll ja auch Spaß machen.

Visuell, Auditiv, Kinästhetisch (VAK)

Es gibt verschiedene Lernebenen, die wir nutzen sollten, um möglichst viel Inhalt auch im Gehirn abspeichern zu können.

Die Norm

Die meisten Trainer präsentieren entweder:

Auditiv: sprechen oder beten den Inhalt vor und erwarten, dass die Teilnehmer alles mitnehmen und es für sich selbst verarbeiten.

Visuell: Es wird Powerpoint mit der Erwartung genutzt. dass Teilnehmer schnell speichern,
währenddessen Sie mit Informationen bombardiert werden.

Die Forschung

Lernen geschieht auf 3 Ebenen:

1. Visuell: sehen, lesen, malen, schreiben und visualisieren

2. Auditiv: hören, sprechen, singen, musisches erfassen, vorstellen als Geräusch

3. Kinästhetisch: physisch erleben und anfassen, emotionales Fühlen oder erinnern.

Das Lernen ist am effektivsten, wenn alle drei Kanäle (VAK) gleichzeitig aktiviert werden. Während die meisten Menschen eine Lernpräferenz haben, bleibt der kinästhetische Ansatz am längsten in Erinnerung.

Unser Ansatz

Alle Lerninhalte werden immer visuell, auditiv, kinästhetisch trainiert. Teilnehmer lernen durch Aktivitäten, Simulationen und teilen ihr erlerntes Wissen mit anderen. Sie bemerken schnell, dass konstant Fragen gestellt werden und antworten laut.

Virtuell erleben sie, wie immer wieder Schlüsselbegriffe groß und bunt angeschrieben werden.

Erleben vor Inhalt

Lernen soll ja auch ERLEBEN sein. Zumindest bei uns. Dafür stellen wir das Erleben vor den Inhalt – aus einem einfachen Grund:

Die Norm

Normalerweise fokussieren sich Trainer auf den Inhalt und weniger auf den Transfer des Inhaltes für die Teilnehmer. Unterrichten geht in eine Richtung: Vom Trainer zum Teilnehmer. Spiele und Aktivitäten werden dann eingesetzt wenn der Inhalt übermittelt wurde.

Die Forschung

Das Lernen wird durch Erlebnisse erst ermöglicht. Wenn der Inhalt erst vermittelt wird, erinnern Menschen sich nicht.

Wenn Menschen physisch und emotional abgeholt wurden, werden synaptische Verbindungen fester und das Gelernte wird länger gespeichert.

Wenn konstant Fragen gestellt werden, werden Menschen unterbewusst zum antworten animiert. Dadurch wollen wir mehr lernen.

Unser Ansatz

Im Training wird die richtige Balance zwischen emotionalem Lernen, fragen und spielen hergestellt. Wenn dann der Inhalt geliefert wird, kommt es zu einem inneren "Aha-Erlebnis."

Musik

Musik spielt eine sehr wichtige Rolle im Lernprozess. Mal braucht es Musik, um runterzufahren, ein anderes Mal, um zu aktivieren. Musik in unseren Lehrgängen? Klar, wir verraten auch warum:

Die Norm

Selten wird in Seminaren Musik abgespielt. Lernende Personen hören lediglich die Stimme des Trainers und andere Teilnehmer. Ansonsten Stille.

Die Forschung

Musik erhöht die Aufmerksamkeit. Musik hat Einfluss auf Herzfrequenz, Aufmerksamkeit, Blutfluss. Schnelle Musik weckt Menschen auf und mehr Blut wird in das Gehirn transportiert.

Es gibt spezielle Musikstücke, die dafür sorgen, dass Menschen sich fokussieren, Energie geben, herunterfahren und die Aufmerksamkeit verändern.

Beispiel: Instrumentalisierte Musik mit 40-80 Schlägen pro Minute, bringt Menschen in einen relaxten Status und erlauben uns, zu fokussieren.

Unser Ansatz

Im Training wird die richtige Balance zwischen emotionalem Lernen, fragen und spielen hergestellt. Wenn dann der Inhalt geliefert wird, kommt es zu einem inneren "Aha-Erlebnis."

Klatschen zur Musik zu Beginn

Klingt ungewohnt? Ist es auch… zumindest am Anfang. Schnell aber merkt jeder Teilnehmer, dass der Lerneffekt dadurch um ein Vielfaches verstärkt wird:

Die Norm

Die meisten Trainings beginnen leise. Der Trainer versucht mit seiner Stimme die Aufmerksamkeit der Teilnehmer zu bekommen. Dann spricht er, um seine Rolle zu erklären und Informationen zum Tagesablauf loszuwerden.

Währenddessen werden die Teilnehmer für den gesamten Tag in einen passiven Modus
versetzt. Leider.

Die Forschung

Das Einschwingen ist ein Prinzip der Physik, welches die Tendenz beschreibt, dass Körper synchron vibrieren. Gänse zum Beispiel fliegen bis zu 70% effektiver, wenn Sie die vorderste Gans genau kopieren.

Rhythmisches Einschwingen benutzt den natürlichen Prozess im Takt mit anderen zu sein.

Unser Ansatz

Jede Lektion wird nach der Pause mit "high energy"-Musik begonnen. Teilnehmer assoziieren den Beginn des Lernens mit Spass und alle stellen sich aufeinander
ein.

Während des Tages wird immer der gleiche Song genutzt und somit verbinden alle das Lied mit dem Gedanken, dass nun etwas positives passiert. Physisch stellen sich alle wieder auf das Lernen ein.

Unser Ansatz ist, den Lernstoff für jeden Teilnehmer persönlich zu machen. So hat jeder einen persönlichen Bezug und nimmt die Inhalte viel besser auf.

Die Norm

Trainings sind oft trocken und objektiv. Formelles Lernen geht meist nur in eine Richtung.

Die Forschung

Alles was Menschen emotional berührt, wird leichter und schneller behalten. Der emotionale Knoten im Gehirn (Amygdala) entscheidet, welche Informationen wichtig genug sind, um abgespeichert zu werden. Basierend immer auf der emotionalen Bedeutung des Erlebten.

Unser Ansatz

Jede Lektion wird nach der Pause mit "high energy"-Musik begonnen. Teilnehmer assoziieren den Beginn des Lernens mit Spass und alle stellen sich aufeinander
ein.

Während des Tages wird immer der gleiche Song genutzt und somit verbinden alle das Lied mit dem Gedanken, dass nun etwas positives passiert. Physisch stellen sich alle wieder auf das Lernen ein.

Flipchart vs. Powerpoint

Powerpoint ist ein Relikt aus vergangener Zeit und führt dazu, dass Teilnehmer sich sehr schnell langweilen und „abschalten“.

Die Norm

Die meisten Präsentationen werden mit Powerpoint gemacht. Schwarze Schrift auf weißem Grund. Informationen wandern vor den Augen der Zuhörer vorbei.

Die Forschung

Menschen können sich Farbe besser merken als schwarz-weiß. Menschen können visuell schneller lernen, wenn der Inhalt erst vor Ihren Augen entsteht.

Unser Ansatz

Die wichtigen Elemente werden im Moment des Lehrens farbig am Flipchart gezeigt. Diese Seiten des Flipcharts werden dann an die Wand gehängt, um immer auf die Informationen zurückgreifen zu können.